MagicBox MagicNet Mailboxen

In Deutschland gab es nur wenige wirklich gut funktionierende und weit verbreitete Mailbox-Software. Die wohl meist verbreitete deutsche Software war MagicBox PC, welche Anfang der ´80er Jahre in Essen (NRW) vom Autor Ingo Richard geschrieben wurde. Zu den besten Zeiten hatte das MagicNET über 80 angeschlossene Mailboxen, die über das in MagicBox PC integrierte Netzwerk Daten austauschten. Damit war Magicbox keineswegs das größte Mailbox-Netzwerk, wohl aber das meist verbreitete deutschen Ursprungs. Und das beliebteste Befehlorientierte deutsche Mailboxsystem. Schaut man heute im Internet auf die Historie deutscher Mailboxen, spielt MagicBox und MagicNet jedoch fast keine Rolle mehr. Zum einen ist schon auf Grund des Namens kaum ein Beitrag zu finden und zum anderen ist es offenbar total in Vergessenheit geraten. Obwohl es über fast ganz Deutschland verbreitet war und so viele Anhänger hatte.

Ingo, oder Cliff wie er sich in der Mailbox-Szene nannt, hatte mit seiner Software MagicBox eine Tür aufgetreten. Es war genau die richtige Zeit in der er die richtigen Ideen verwirklichte. Dabei war er gar nicht so auf den Erfolg und solche Ziele ausgerichtet. Viel mehr war er der Programmierer der einfach nur das tat was er gerne tun wollte.  MagicBox kam in einer Essener Mailbox namens „Mega-Box“ unter der Regie von Sysop Arnold zum Einsatz und wurde zu einem ziemlichen Erfolg. Die Mega-Box brauchte man eigentlich gar nicht anwählen, denn sie war ziemlich sicher besetzt.

MagicBox sammelte ganz von allein Fans und Ingos „Freundeskreis“ wuchs. Ebenso aber auch, so wie es heute auch im Internet üblich ist, wuchs die Anzahl der Leute die ihn und seine Software kritisieren wollten. Cliff wollte einfach nur sein Ding machen und programmierte teilweise nächte lang. Aus dem Baby MagicBox wurde eine tolle und wohl die beliebteste und beste deutsche Software. Bei weitem nicht so leistungsstark wie Mailbox-Software aus den USA, aber sie war leistungsstark und leicht zu verstehen.

Aber MagicBox hatte im Vergleich zu internationalen Programmen wie Colosus und FidoNet eines nicht. Nämlich die Möglichkeit Daten mit anderen Mailboxen auszutauschen.

fidonet-logo

Das FidoNet war ein Mailbox Netzwerk dass sich international verbreitet und Mailboxen miteinander verbunden hat. Gegründet wurde das FidoNet 1984 von Tom Jennings in den USA. Jennings arbeiete als Programmierer für Phönix BIOS Chips. Er benannte das Netzwerk nach seinem Hund Fido, welcher dann auch als Logo für die FidoNet Community her halten musste.
Links: Wikipedia FidoNet
https://www.fidonet.org (englisch)

Aber MagicBox wurde trotzdem die meist verbreite deutsche Mailboxsoftware und damit das größe Mailboxnetz deutschen Ursprungs. Aus den ersten Rufen nach einem Netzwerk wurde nach und nach das Verlangen. Cliff geried immer mehr unter Druck und setzte sich irgendwann dran MagicBox mit der Möglichkeit des Datenaustausch zu versehen. Leider weiss ich nicht mehr in welchen Jahren dies passierte. Aber zu dieser Zeit hatte er einen guten Freund an seiner Seite, der ihn mit Rat und auch mit Tat zur Seite stand. Patrik Körner aus Essen eröffnete die Milliways und erlernte die Programmiersprache Turbo Pascal.  Cliff programmierte nun mit Hochdruck am Netzwerk und man merkte dass es ihm lieber gewesen wäre wenn er weiterhin einfach nur das hätte machen können was er wollte. Das Baby mit ein paar mehr Funktionen zu versehen und das in aller Ruhe. Aber nun musste er dem Verlangen nachkommen und stand merkbar unter Druck.

Zwischenzeitlich waren viele Mailboxen online und es kam der Tag an den Cliff die ersten Tests mit der Möglichkeit des Datenaustausch startete. Es entstand das MagicNET als Organisation. Ein Zusammenschluß der Mailboxen die auf die Software MagicBox setzten und die mit hilfe der Programmerweiterung ihre Daten austauschten.

Technischer Ablauf des Datenaustausches im MagicNET

Das MagicNET wurde in einem Ring-Netzwerk betrieben. Man glaubte zu der Zeit damit den optimalen Datenaustausch zu den günstigsten Konditionen betreiben zu können. Wo andere Großnetzwerke wie das FidoNet auf Gebühren und Kosten für teilnehmende Mailboxen setzten, sollte es im MagicNET so sein dass jeder mit seinem Aufwand und Kosten zum Datenaustausch des Gesamten Netzwerks beitrug. Dieses fiel für Mailboxen im Nahbereich natürlich günstig aus. Mailboxen die in die Ferne telefonieren mussten, hatten damit natürlich teils größere Kosten.

Die Hauptmailboxen begann in der Nacht mit dem Datenaustausch. Die Hauptmailbox führte eine Poll-Liste in der zuvor vom leitenden Sysop festgelegt wurde welche Mailboxen in welcher Reihenfolge wen anrufen sollten. Der Stein wurde los getreten und die eine Mailbox rief die nächste an, nahm von der angerufenen Mailbox das bereits vorgefertigte gepackte Datenpaket entgegen und schickte ihr sein eigenes Datenpaket. Die Empfängermailbox entpackte der der Trennung das Datenpaket, legte seine eigenen Daten dazu und rief dann die nächste Mailbox an.  Die Reihenfolge endete dann irgendwann am frühen Morgen bei der Hauptmailbox, die dann natürlich das gesamte Datenpaket haben sollte.

Oft genug blieb der nächtliche Datenaustausch stecken weil eine der beteiligten Mailboxen einen Fehler produzierte und die nächste Mailbox vergebens auf einen Anruf wartete.  Auf Grund dessen und weil das Netzwerk weiter stark wuchs, wurde MagicNET später auf mehrere Kreise und auf die Möglichkeit von Zwischenpolls erweitert. Wirklich reibungslos und Rund lief es jedoch meist nicht. Dennoch waren alle sehr begeistert und die Gemeinde wuchs mit dem Start von MagicNET weiter stark an.

Aber wie es immer so ist wenn eine Gemeinschaft wächst. Mit zunehmender Menge an Mailboxen wuchsen auch die Begehlichkeiten, die unterschiedlichen Ansichten wie es zu sein haben sollte und die Anzahl von Meckerköppen und Quertreibern. So kam es relativ früh in der Geschichte von MagicNET zu einer Art Spaltung. Einige Mailboxen spalteten sich vom MagicNET ab und gründeten ein eigenes Netzwerk. Die einen blieben dabei, die anderen gingen. Das neue Netzwerk sollte viel freier, viel freundlicher und viel besser werden. Doch soviel ich mich erinnern konnte gab es auch dort irgendwann die selben Probleme in einer wachsenen Gemeinde. Streit und Zank und ich denke letztlich gab es in beiden Netzwerken viele die die Spaltung überflüssig fanden. Aber es gab nie mehr ein Zuruck und beide Netze konnten gut und stets wachsen.

MagicBox bekam aber bald Zuwachs. Ein Programmierer aus Essen namens Ralf Friedrich setzte sich mit seinen aussergewöhnlich guten Programmierfähigkeiten dran und schrieb eine ähnliche Software für den Commodore Amiga. Es war, soviel ich mich erinnere, eine sehr mühseelige Arbeit für Ralf der viele technische Probleme hatte den Spiele Computer zu einem zuverlässigen Arbeitsrechner für eine Mailbox zu machen. Aber es gelang ihm und so wuchs das MagicNET auch bei den Amiga Freunden. Ralf zog mit seiner eigenen Initiative neues Blut in die kleine Welt der MagicBoxen.

Zu dieser Zeit entstand auch in Essen ein „Computer-Stammtisch“ der sich aus Unsern der verschiedenen Mailbox bildete. Und das nicht nur von Usern die hauptsächlich in Magicboxen rum trieben. Auch User aus anderen Mailboxwelten trafen sich bei diesem Stammtisch regelmässig. Stark vertreten waren die Leute aus dem norden von Essen um die White-BBS und Z-Line. Heady, Detlef, Rainer, Carsten und und und. Es waren so viele Leute die über lange Jahre Kontakt zueinander hielten. Und ich glaube eine kleine Truppe mit Leuten von früher treffen sich auch heute noch regelmässig donnerstags an immer wieder anderen Orten zum „Computer-Stammtisch“.  Wer genaueres dazu wissen möchte, dem sei ein Besuch in der Second-System Mailbox empfohlen. Die läuft auch heute noch als Mailbox! 😀

Die WhiteBox war eine Mailbox auf Basis von MagicBox PC. Der Betreiber Detlef erfreute sich einer tollen Fangemeinde und die dankten es ihm mit der Komposition eines Songs. Ich würde sagen dass ist nicht nur für Fan´s der WhiteBox eine tolle Erinnerung an die alte Zeit. Seine Fans haben viele Sondelemente eingebaut, die einfach dazu gehörten.

Gerne erinnere ich mich auch an die all-freitaglichen Treffs bei Detlef Zuhause. Das waren noch Zeiten!

Leider kann ich heute nicht mehr sagen in welchem Jahr, aber irgendwann kam es an einem Punkt an dem Cliff die Freunde an MagicBox vergangen war. Er war stark belastet, denn aus dem Baby war zum Teil ein Monster geworden. Und aus der kleinen Gemeinde die ihn anfreuerte und lobte, war eine Menge an Sysops geworden die viele Forderungen und nochmals so viele Kritik hatten. Cliff zog sich zurück und verkaufte alle Rechte an drei Leute denen er vertraute und die ihm immer freundschaftlich zur Seite gestanden haben. Patrick Körner, Jörg Krolikowski und meine Wenigkeit Stefan Dait übernehmen MagicBox PC und damit auch das MagicNET und führten dieses in seinem Sinne, aber mit neuen Ideen weiter. Dabei übernahm Patrick die Programmierung und wurde dabei von Jörg unterstüzt. Ich kümmerte mich um das Marketing und einen Teil des Supports und zusammen mit Jörg um bürokratische Angelegenheiten.

MagicBox PC bekam eine kleine Schwester mit dem Namen MagicKit, welches als Shareware zum Download bereit gestellt wurde. Wo MagicBox eine rein kommerzielle Kaufsoftware war und für (ich glaube) 200 DM gekauft werden musste, konnte man sich MagicKit kostenlos laden und legal betreiben. Dabei war MagicKit eingeschränkt und hatte nicht den vollen Leistungsumfang von MagicBox PC.  Auch die Preise wurden gesenkt und die Software damit erschwinglicher gemacht. Da die Autorengruppe eigentlich keine kommerziellen Interessen hatte, beteiligten diese sich auch finanzielle an den Kosten des MagicNET´s und dieses sorgte für eine neue Zufriedenheit bei den Betreibern und ließ das MagicNET abermals weiter wachsen.

Aber man schaute auch was sich sonst so in der Szene tat und da waren im FidoNet die „Points“ sehr beliebt. Ein Point war eine zumeist kostenlose Software mit der User am Datennetzwerk teilnehmer konnten. Ein Point wählte die Mailbox an und rief dort alle neuen Daten seit dem letzten Anruf ab und übertrug diese zum Point. Der User konnte damit die Neuigkeiten in aller Ruhe lesen, ohne dabei eine bestehende Verbindung zur Mailbox zu haben.

Zu MagicBox PC wurde daher auch eine Pointsoftware erstellt, mit der sich User dem Netzwerk anschließen konnten. Leider weiss ich nicht mehr wie diese Software hieß. Wenn es jemand noch weiss, wäre ich für einen Tipp dankbar.

Die Discovery und die Century schloßen sich zusätzlich zum MagicNET auch noch zu einem lokalen Netzwerk zusammen. Dieses wurde möglich da Jörg und ich zwischenzeitlich zu Wohnungsnachbarn geworden waren. Ein Loch in der Wand und ein ARC-Netzwerkkabel sorgten dafür dass unsere Computer sich austauschen konnten. Zudem eröffneten wir einen Chat, bei dem bis zu 5 Usern (plus uns beide als jeweiliger Sysop) in einen Chat eintreten und sich live unterhalten konnten. Etwas dass es meines Wissens zu der Zeit bundesweit in keiner Mailbox gab.

Cliff war zwischenzeitlich komplett von der Bildfläche verschwunden und blieb es leider bis heute. 🙁

Und die lebten glücklich und zufrieden bis….

Nein, leider nicht. Das Netzwerk wuchs und im Laufe der Zeit gab es noch viele Neuerungen und tolle neue Ideen. Auch eine Anbindung an das FidoNet gelang, was jedoch von im FidoNet einflussreichen Betreibern nach kurzer Zeit wieder gekippt wurde. Diese waren der Meinung dass eine Verbindung einer fremden Software etwas undenkbares sei und es so etwas nicht geben dürfe. Zwar funktionierte der Datenaustausch in beide Richtungen wirklich gut, aber letztlich wurde die Anbindung unter immer wieder neuen Vorwänden untergraben und in der Fidogemeinde mardig schlecht gemacht. Irgendwann wurde das Projekt dann eingestellt.

Irgendwann war auch bei den drei MagicBox Autoren die Luft raus. Deren Lebenssituation hatte sich zum Teil sehr verändert und MagicBox blieb immer mehr liegen. Ich glaube ich war es der irgendwann die anderen beiden anregte einen neuen Autor für MagicBox zu finden, der mit neuen Schwung und neuen Ideen für frischen Wind sorgen könnte. Schnell fanden sich potentielle Interessenten die MagicBox übernehmen wollten. Aber so potentiell sie auch immer waren, stellte sich eigentlich bei fast allen heraus dass sie sich einfach nur mit MagicBox brüsken oder schmücken wollten. Die meisten hatten keine Programmierkenntnisse, die aber zwingend erforderlich gewesen wären.  Oder es waren deutliche kommerzielle Vorstellungen zu sehen, die wir der MagicBox und MagicNET Gemeinde nicht antun wollten.

Ich weiss nicht mehr wer MagicBox dann übernommen hat, aber ich glaube mich erinnern zu können dass die Wahl wohl nicht die beste war und das ganze dann irgendwann komplett eingeschlafen ist.

Patrick Körner verstarb in den 90ern an einer langen Erkrankung. Jörg K. übernahm das Handwerksunternehmen seines Vaters und hängte seine EDV Fähigkeiten gänzlich an den Nagel. Ich blieb weiter bis heute in der Branche tätig, schloß meine Mailbox Century seinerzeit als erster von uns dreien. Mailboxen waren zu der Zeit allgemein in der Günst der Leute fallend. Ich denke ich habe die Mailbox noch auf den Höhepunkt ihres Seiens geschlossen. Es gab eine ziemlich große User-Abschliedfeier in Essen und schon sehr bald hatte die Welt die Mailbox vergessen.

Heute findet man so gut wie nichts mehr zum Thema MagicBox PC und MagicNET Mailboxen im Internet. Die meisten von uns würden wahrscheinlich sagen es gibt heute keine Mailboxen mehr, aber ich bin mich sicher dass Rainer B. seine Second System in Essen noch immer am laufen hält. Womöglich ist er damit der letzte Sysop seiner Art, ganz bestimmt aber der mit der ältesten Mailbox ever ever ever 🙂

 Warst Du auch dabei und kennst Du vielleicht jemanden von früher oder eine der Mailboxen? Ich würde mich über einen Kommentar von Dir unter diesen Beitrag freuen.

Siehe auch: MagicNET Noteliste


In welcher Mailbox-Szene warst Du damals unterwegs ? (Mehrfachauswahl ist erlaubt)

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11 Kommentare zu MagicBox MagicNet Mailboxen

  1. HULK! sagt:

    Ach ja, zu Deiner Frage, der Point hieß schlicht MagicPoint und war von Ralf Mimoun (den habe ich irgendwann vor 15 Jahren mal aufgestöbert, aber dann wieder verloren) in TurboPascal geschrieben. Ralf hat dann auch eine einfache Verschlüsselungsroutine eingebaut, damit User sich vertraulich austauschen konnten. MagicEddie konnte solche PMs ebenfalls decodieren sowie erstellen.

    Wink,

    +++ATH-)

  2. +++ATH-) sagt:

    Hi,

    schön mal wieder was über die alten Zeiten zu lesen … die Geschichte ist an sich leider ziemlich traurig. Ich habe damals eine Zeit lang engen Kontakt zu Ingo und Patrick gehabt (als CoSys der Milliways unter dem Namen HULK! a.k.a ‚+++ATH-)‘ – und ja das habe ich jedesmal live getippt). Das war schon lustig; ich erinnere mich noch, dass Patrick mich bei meinem zweiten Besuch der Milliways anspach mit „Hi HULK!, mir ist aufgefallen, dass Du leider ziemlich viele Fehler machst […]“ – was stimmte, weil MagicBox für mich halt neu war. Zwei Wochen später war ich CoSysop 😛 Und ich muss zugeben, dass ich die Box auch einmal gegen die Wand gefahren habe, als Patrick im Urlaub war und ich ein Board umbenennen wollte (was unter DOS damals ein Problem war, das Cliff auch nicht abgefangen hatte, was mir als Unixer aber nicht mal im Traum eingefallen wäre 😉 Zum Glück hat seine Mutter es dann mit einem harten Reset wieder gerichtet ^_^. Cliff hat damals schon unter gruseligen Umständen in seiner Essener Bude ohne warmes Wasser – und ich fürchte auch ohne Heizung – gelebt. Ich habe dann damals noch einen Editor (MagicEddie) für die Box geschrieben, weil Cliff mir sagte, dass sein eingebauter Mist ist und ob ich nicht Lust hätte, da was neues zu machen. Und was will man machen, Cliff saß in dem weißen Sessel, den ich ihm in die (dunkelbraune) Ranzbude gestellt hatte, die bis auf einen Tisch mit der Box und einem gammeligen Stuhl praktsich leer war (hey, das ist das Internet, daher sage ich lieber nicht, was im zweiten Zimmer war) und konnte ihm nichts abschlagen, weil er einfach ein cooler Typ war, nur leider etwas abseits von dem, was man allgemein so als normales Leben bezeichnet. Ich fürchte, für ihn ist das ziemlich schnell nicht gut ausgegangen, was ein echter Verlust ist (wenn irgendjemand etwas anderes weiß, ich würde mich tierisch freuen). Ingo war nämlich kein Nerd, sondern durchaus ein Denker, der auch reichlich philosophische und soziale Themen in sich trug und gerne diskutierte. Er freute sich unheimlich über lange Beiträge in der Box und nahm ausführlich Stellung dazu. Puh … ich hätte die beiden gerne länger in meinem Leben gehabt!

    • admin sagt:

      Hallo HULK! 😉
      Schön dass Du unser kleines Thema im riesigen Internet gefunden hast. Komisch schon. Früher waren wir so eine Art Internet und wurden von der Gesellschaft als Sonderlinge angesehen und heute bist Du ohne Internet ein Sonderling. Und sag mal jemand dass sein Smartphone DFÜ hat, dann wirst Du schräg angesehen hehe
      Ja, ich unterstreiche Deine Aussagen zu Ingo. Ingo war schräg, aber ein liebenswerter Mensch. Und wenn ich „war“ sage, dann weiss ich nicht was aus ihm geworden ist und ob es ihn noch gibt. Ich habe geforscht, habe aber unter seinem bürgerlichen Namen nichts finden können.

      Grüße aus Essen
      Stefan (ex SysOp Century BBS)

      • HULK! sagt:

        Hey Stefan,

        ich erinnere mich wohl … Du warst einer der ersten, der den Editor verwendet hat. Wo ich auch häufig rumgehangen habe (damals ist man ja echt immer noch zu den Leuten hingefahren 🙂 war bei Kim von der KKB in Hattingen. Die war auch klasse drauf … mann, was sind wir alt geworden 😛

  3. Michael sagt:

    Hallo Stefan , ich kann mich noch so gut an meine MAGIGNET Zeit erinnern.
    Ich habe damals die Software noch in GE persönlich abgeholt und war so froh auch ein SysOp zu sein.
    Ich hatte damals die HIGHWAY und pollte noch zuerst an der FANCY.
    Ich weiß nicht ob Du Dich noch errinnern kannst….aber es war einfach eine geile Zeit die ich bis heute so manches mal vermisse….
    Wenn Du Lust hast schreib mich einfach unter meiner E-Mail mal an….vielleicht kann man sich auch mal treffen :-))

    Grüße aus Essen
    Michael

  4. Arnd Feldmueller sagt:

    Hallo Stefan,

    ein lesenswerter Artikel über die damalige Zeit, die ich hautnah miterlebt habe und an meinen besten Freund Patrick, der viel zu früh verstarb. Da wurden wieder echte Erinnerungen wach.

    Alles Gute und schöne Grüße aus der Landeshauptstadt. 🙂

    • admin sagt:

      Hallo Arnd,
      dann bist ich ja nicht der einzige der sich überhaupt und vor allem gerne an diese Zeiten erinnert. Unser gemeinsamer Freund ist viel, viel zu früh gestorben. Aber Du siehst, er hat Spuren hinterlassen, denn er war im wesentlich der Mensch der über die gesamte Zeit von MagicBox PC Einfluss genommen hat. Bei Ingo (Cliff) und später selbst indem er programmiert hat. Aber warum Du nach Berlin flüchten musstest ist mir ein Rätsel 🙂 Alles Gute auch Dir !

      • Arnd.Feldmueller sagt:

        Hallo Stefan,

        ich bin nicht nach Berlin geflüchtet. Die Landeshauptstadt ist nicht Berlin, sondern für NRW immer noch Düsseldorf. 😀 Bundeshauptstadt ist Berlin

        Viele Grüße,
        Arnd

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