günstig online einkaufen – Teil 2: Amazon

Zum anderen gibt es da noch AMAZON. Einst kannte als Online-Anbieter für Bücher, hat sich Amazon seit einigen Jahren zu einen der weltweit größten Online-Marktplätze für Waren aller Art entwickelt. Mittlerweile hat Amazon auf dem Deutschen Markt mehr private Käufer als der vormalige Platzhirsch eBay.

Das Konzept von Amazon basiert darauf dass kommerzielle Verkäufer bei Amazon ihre Waren anbieten können. Amazon übernimmt die Zahlungsabwicklung, so dass man als Kunde eigentlich nur mit Amazon zu tun hat. Bestellen auf der Amazon Webseite, bezahlen über das Amazon Kundenkonto und wenn alles gut läuft steht der Paketbote einen Tag später vor der Tür.

Amazon investiert viel Geld darin die Marktführung zu übernehmen und so sieht man nicht nur auf allen TV Sender Werbung für Amazon. Auch die Zeitschriften sind voll mit Anzeigen von Amazon, die Kunden einsammeln und auf die Verkaufplattform locken soll.

für das Einkaufen bei Amazon erforderlich:

  • Amazon Mitgliedskosten (privates Basiskonto kostenfrei)
  • eine erreichbare eMailadresse
  • Bankkonto oder Kreditkarte im Amazonkonto als Zahlungsweise hinterlegt

 

Einkaufen über einen Onlineshop direkt beim Verkäufer

Viele Verkäufer bieten die Möglichkeit auf ihrer eigenen Webseite, in einen Onlineshop, einzukaufen. Dieses sowohl bei kleinen und kleinsten Verkäufern, aber auch bei großen Unternehmen wie Saturn/MediaMarkt, Karstadt, Otto und viele mehr.  Die Abläufe dort folgen in der Regel dem selben Muster, wobei natürlich jeder Verkäufer seine eigene Technik und auch Gestaltung nutzt. Wo Verkaufsplattformen wie eBay und Amazon einen gewissen Käuferschutz bieten, ist man bei dem Einkauf in einem Onlineshop in der Regel nicht durch ein Käuferschutzprogramm geschützt. Wohl aber gilt natürlich die geltende Gesetzgebung. Diese müsste man im Schadensfall jedoch selbst durchsetzten und ggf. einen Anwalt einschalten.

Bei größen Onlineshops wie z.B. Saturn oder Reichelt Elektronik kann man jedoch auf einen grundsätzlich guten Käuferservice und somit auf eine gewisse Sicherheit zählen. Bei kleinen Onlineshops von unbekannten Verkäufern sollte man jedoch immer vorsichtig sein und die Augen offen halten.

Der Kauf in einem Onlineshop kann jedoch auch Vorteile haben. So bieten verschiedene Verkäufer zum Teil besondere Leistungen und Möglichkeiten kann. Zum Beispiel hat man bei Saturn die Möglichkeit online zu bestellen und die Ware in einem Saturn-Markt vor Ort abzuholen. Auch kann man dabei ggf. online bezahlen und muss vor Ort nicht mehr in die Tasche greifen, wenn man das so möchte.

Auch die Möglichkeiten von Rabatten sind bei Onlineshops oftmals größer als bei Verkaufsportalen, denn Verkäufer müssen in der Regel recht hohe Verkaufsprovisionen bezahlen, die sie in ihrem eigenen Onlineshop nicht aufbringen müssen. So kann man beispielsweise davon ausgehen dass ein Verkäufer für einen Verkauf über eBay zwischen 10-19% und über Amazon sogar bis zu 23% Provision bezahlen muss. Die Verkaufsprovisionen müssen natürlich auf den Preis aufgeschlagen werden, oder fehlen dem Verkäufer ggf. von seinem Gewinn.

Da die Verkäufer in ihren Shops keine Verkaufsprovisionen bezahlen müssen, sind die Gewinnspannen meist höher. Die Preise werden jedoch in der Regel gleich gestaltet und in den Shops mit Sonderaktionen geworben.

So bekommt man beispielsweise einen Rabatt oder einen festen Betrag wenn man sich in den Newsletter des Anbieters einträgt, oder wenn man bestimmte Kaufverfahren nutzt. So erhält man z.B. bei Saturn und bei Real einen 5 Euro Gutschein, wenn man sich im Newsletter einträgt. Kombiniert man diese mit einer Onlinebestellung, kann man gutes Geld sparen. Aber auch die Kombination mit bestimmten Zahlungsweisen oder Rabattprogrammen wie Payback, können helfen Geld zu sparen.

Darum heisst es beim Einkauf über den Online-Shop die Augen auf zu halten und Vorteilsprogramme zu nutzen, wenn möglich.

Teil 3:  Schnäppchen-Tipps bei eBay und bei Amazon